At Vertrag ig metall baden-württemberg

12 Luglio 2020
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Der erste Tarifvertrag über das ERA (ERA-TV) wurde am 23. Juni 2003 in Baden-Württemberg zwischen der IG Metall Baden-Württemberg und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall erzielt. Der ERA-TV wird in jedem Tarifgebiet (insgesamt 11 verschiedene ERA-Tarifgebiete in Deutschland) spezifisch ausgestaltet. Damit die Unternehmen die dafür nötigen Finanzmittel (so genannte ERA-Komponente) zur Verfügung haben, wurde errechnet, dass die Arbeitnehmer auf 2,79 % Tariferhöhungen verzichten müssen. Dies geschah anteilig in den Jahren 2002 und 2003, sodass bereits 1,4 % der ERA-Komponente geleistet wurden. Mit dem Abschluss im Jahre 2004 wurden dann die restlichen 1,39 % vereinbart, so dass seit 1. März 2005 der ERA-Tarifvertrag in den Firmen eingeführt werden konnte. Das Tarifvertragswerk besteht je nach Tarifgebiet aus unterschiedlichen Dokumenten, meist sind das mindestens: Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger hat der IG Metall mit einem Ende des Flächentarifvertrags in der Metall- und Elektroindustrie gedroht. Der Chef des Arbeitgeberverbandes sagte der “Süddeutschen Zeitung”: “Wenn alle Unternehmen die Tarifbindung verlassen, kann die Gewerkschaft zusehen, wie sie sich im Häuserkampf durchschlägt.” Kritik an Dulgers Äußerungen kam von der stellvertretenden SPD-Fraktionschefin Katja Mast. Sie erklärte, der Flächentarifvertrag sei “der Grundstein guter Arbeit” und des Wohlstands in Deutschland. “Mit solchen Drohgebärden schneiden sich Arbeitgeber ins eigene Fleisch”, sagte sie. “Wenn in der Metall- und Elektroindustrie die Produktivität sinkt, müssen insbesondere die Arbeitgeber zusehen, wie sie diese steigern können.” Die Metall-Tarifvertragsparteien in Baden-Württemberg haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie auf einen Abschluss für die Tarifrunde 2020 verständigt. Dabei wurde das Ergebnis aus Nordrhein-Westfalen weitestgehend übernommen, allerdings enthält die Einigung einige tarifliche Besonderheiten, die nur im Südwesten gelten.

Aufgrund der in Baden-Württemberg bestehenden Zuschussregelungen zum Kurzarbeitergeld kommt insbesondere der in NRW vereinbarte „Finanzierungsbetrag“ nicht zur Anwendung. Seit Jahrzehnten regelt der Flächentarifvertrag die Bedingungen für 1,9 Millionen Beschäftigte in der Metall- und Elektrobranche – nun drohen die Arbeitgeber auszusteigen. Sie werfen der IG Metall vor, Betriebe zu überfordern. 60 Prozent der Beschäftigten arbeiten länger als in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart ist. Bei einem Drittel der Ingenieure beträgt die Lücke bis zu 10 Stunden und mehr. Bei Beschäftigten mit Leitungsfunktion hat ein Viertel wesentlich längere Arbeitszeiten als vereinbart. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des DGB-Index Gute Arbeit. „Die Einigung ist ein Beispiel dafür, dass sich die Sozialpartnerschaft der Tarifvertragsparteien in der Metall- und Elektroindustrie gerade in schlechten Zeiten immer wieder bewährt”, resümierte Dr.

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